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    Kinderzimmer in der Pubertät ?!

    Von HEGA-Handel | 17.Juni 2009

    Die Zeit in der die meisten Veränderungen statt finden, ist definitiv die Pubertät. Natürlich spiegelt sich dieses auch im Kinderzimmer wieder, denn in keiner anderen Phase des Lebens wechselt man so häufig den Geschmack und somit auch die Optik des Kinderzimmer. In dieser Geschmacksbildungsphase werden gerne extreme Stile ausprobiert. Die niedlichen Tierfotos werden ausgetauscht und durch grelle Popstars- Poster ersetzt. Hauptsache es setzt sich von dem Eltern Wohnzimmer bzw. dem elterlichen Geschmack ab und ist einfach „anders”, erklärt der Autor des Ratgebers „Wohnen mit Kindern” Herr Thomas Drexel. Die Möbel und Zimmereinrichtung sollte auf die Geschmacksschwankungen der Jugendlichen flexibel eingehen können. Daher rät die Hamburger Innenarchitektin Birgit Knutzen, bei Möbel vor allem auf neutrale Farben zu setzen. Je nach Laune und Stimmung kann  man nun kombinieren z. B. mit Pastelltönen oder aber auch mit Knallfarben. Das Kinderzimmer erhält somit in windes Eile einen neuen Stil. Um nun die Stilrichtung noch weiter auszubauen kann man mit passenden Accessoires arbeiten, die den jeweiligen Stil unterstreichen. Frau Knutzen verweist hierbei auf die aktuellen Wandsticker, die mittlerweile in den verschiedensten Farben, Formen und Ausführungen erhältlich sind. Ein wichtiger Pluspunkt dieser Wandsticker besteht darin, dass sie bei Bedarf ganz leicht vom Möbel oder der Wand zu entfernen sind. Auch Vitrinentüren, die man mit Papier oder auch Stoffen hinterkleben kann sind besonders wandelbar und flexibel und verleihen dem Möbel im Nu eine neue Optik. Um dem Kinderzimmer einen individuellen Touch zu verleihen, greifen manche Jugendliche auch zur Spraydose. Durch wilde Muster oder Graffitis bringen Sie Ihren eigenen Geschmack zum Ausdruck. Dabei sollte man auf keinen Fall mit normalen Spraydosen arbeiten, da diese extrem giftig sind und sich für den Innenbereich nicht eignen, warnt Herr Drexel. Sprühbare Wandfarben auf Silikat und Kalkbasis sind hier die richtige Wahl. Dabei sollte man generell bei allen Möbel und Elementen des Kinderzimmers auf Schadstoffarmut achten, rät der Fachbuchautor. In der Zeit der Pubertät setzen sich neben dem Schlafen und Lernen noch ganz andere Nutzungsarten des Kinderzimmer bzw. Jugendzimmer durch. Die meisten Jugendlichen brauchen nun ihr Kinderzimmer hauptsächlich zum chillen und rumhängen mit den Freunden. Wichtig ist nun auch eine Ecke, in der man sich stylen und die neuesten Klamotten ausprobieren kann. Daher rät der Experte Drexel eine Raumunterteilung. Ein Möbel z.B. ein Regal, das von beiden Seiten zu befüllen ist, dient zur Zonenabtrennung und das Bett könnte man durch einen Fransenvorhang abtrennen. Nun könnte man noch die verschiedenen Bereiche vom Kinderzimmer durch Farbfelder betonen, wobei man jedoch die Größe und Farbintensität bedenken sollte, da diese die optische Wirkung vom Kinderzimmer stark beeinflussen kann, erklärt der Fachbuchautor Drexel. Gerne verschönern die Teenager ihr Kinderzimmer mit Plakaten, Fotos von Freunden, Souvenirs und Postern der Liebling- Band. Oftmals verwenden sie dafür Klebeband und Nägel und beschädigen damit die Möbel. Die Innenarchitektin Knutzen rät, für solche Dinge doch Magnetfarbe an die Wände anzustreichen. Diese gibt es in den verschiedensten Farbtönen zu kaufen. Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Gestaltung vom Jugendzimmer ist die Lichtstimmung. Ein auf  Deckenleuchte und Schreibtischlampe reduzierte Variante ist definitiv zu wenig, da keine gemütliche Stimmung aufkommen kann. Daher rät Frau Knutzen bei der Zimmergestaltung auf verschiedene Lichtquellen zurückzugreifen, die variabel und im gesamten Zimmer verteilt ein gemütliches Ambiente erzeugen. Herr Thomas Drexel empfiehlt allen Eltern, bei der Gestaltung vom Jugendzimmer ihren Sprösslingen gestalterische Freiheit zu lassen, auch wenn es schwer fällt. Falls jedoch  Bedarf besteht können sie ihnen mit Rat, Tat und Tipps zur Seite stehen. Manchen Dinge müssen sie einfach tolerieren und hinnehmen, denn jede Phase hat einmal ein Ende und auch diese wird einmal enden. Herr Drexel rät allen Eltern, wenn möglich schon bei der Planung und Umsetzung des Eigenheimes an die heranwachsenden Sprösslinge zu denken. Denn um Geld zu sparen wohnen viele Kinder während der Ausbildung und darüber hinaus noch bei ihren Eltern. Dabei sind laute Musik und Besuch von Freunden oft ein Reizthema zwischen den Generationen. Daher empfiehlt der Experte eine Trennung zwischen Elternbereich und Kinderbereich. So könnte z. B. das Kinderzimmer ins Dachgeschoss gelegt werden um bei Bedarf eine zweite Ebene zu errichten, die als Rückzugsbereich und oder Schlafzimmer genutzt werden kann. Des weiteren sollte man im Vorfeld die Kinderzimmer nicht zu klein planen, da diese Räume zum größten Teil ganztägig genutzt werden. Des weitern gibt er zu bedenken, dass ein eigenes Badezimmer für die Teenies eine sinnvolle Einrichtung sei, die bestimmt zum Familienfrieden beiträgt. 

     

    Autor : Maren Gniechwitz

    Topics: Babyzimmer, Jugendzimmer, Kinderzimmer, Möbel | 13 Kommentare »

    13 Kommentare to “Kinderzimmer in der Pubertät ?!”

    1. Roulette Tricks meint:
      13.Oktober 2009 at 09:48

      An sich n cooler post, aber kannst beim nächsten mal n bisschen detailierter sein?

    2. system spieler meint:
      14.Oktober 2009 at 15:28

      Tja, das Leben kann so einfach sein, mann muss nur glück haben.

    3. roulette strategie meint:
      15.Oktober 2009 at 22:48

      Da fragt man sich beim lesen ja schon, ob man nicht irgendwie auf den Kopf gefallen ist.

    4. Nicole meint:
      28.Oktober 2009 at 10:59

      Ich kann nur sagen, daß ich es super finde, das sich entlich mal jemand mit diesem Thema beschäftigt. Wer eine Pupertäre Tochter zuhause hat weiß was ich meine! Da sind nicht nur Klamotten und ein cooles Aussehen wichtig, sondern auch die Möbel sind Thema. Schön zu sehen das sich mal ein Blog mit dieser Problematik beschäftigt.
      Nicole

    5. Kaas Roulette meint:
      31.Oktober 2009 at 02:28

      Tja, das Leben kann so scheisse sein, mann muss sich nur mühe geben.

    6. Rolette System meint:
      8.November 2009 at 01:39

      Super Artikel, jetzt muss ich nur noch jemanden finden der Ahnung davon hat und mir das ganze nochmal im Detail erklären kann.

    7. Roulettesysteme meint:
      15.Januar 2010 at 20:27

      Ich merke gerade das ich diesen Blog deutlich öfter lesen sollte- da kommt man echt auf Ideen.

    8. Roulette Internet meint:
      7.Mai 2010 at 14:44

      An sich ne gute Sache, ich frag mich nur, ob das auch dauerhaft brauchbar bleibt.

    9. Maria meint:
      24.Juni 2010 at 21:27

      Bei klebefieber.de gibt es super viel Auswahl und da ist sicher auch für Euch etwas dabei. Ich selbst habe mir im Schlafzimmer ein tolles Motiv an die Wand geklebt und das sieht einfach klasse aus.

    10. Roulette mit Strategie meint:
      11.August 2010 at 06:48

      Da fragt man sich beim lesen ja schon, ob man nicht irgendwie auf den Kopf gefallen ist.

    11. Casinospiel meint:
      26.Dezember 2010 at 21:33

      Unglaublich! Sowas hätte ich garnicht geglaubt :-)

    12. Casino Spielen meint:
      26.Dezember 2010 at 22:40

      Eigentlich n brauchbarer Post, nur kannst du im nächsten Post nicht n wenig umfassender schreiben? Das wäre wirklich super :-)

    13. Lotte Alvarez meint:
      24.Januar 2011 at 22:58

      Dank dir, jetzt endlich habe ich das Problem wirklich gerafft ;)

    Kommentare